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Domino-WeltmeisterIn 2012: Chris Währen

18. Domino-Weltmeister 2012: Chris Währen

An der 18. Domino-Weltmeisterschaft holte Chris Währen den Titel wieder zurück in die Schweiz. Es ist nach dem Europameister-Titel von 1995 der erste große Titelgewinn für den Basler. Mit fünf weiteren Plätzen in den Top 20 feierte die Domino-Hochburg Nordwestschweiz einen großen Erfolg.

Die Wettkämpfe, die vom 27. bis 31. Dezember 2012 dezentral an neun Spielstätten in Deutschland, der Schweiz, Norwegen und Estland durchgeführt wurden und an denen 65 SpielerInnen teilgenom­men hatten, gingen mit einer Überraschung zu Ende. Chris Währen ist zwar in der Domino-Welt kein Unbekannter, wurde er doch 1995 in Allschwil Europameister und gehörte in den 1990er-Jahren der erweiterten Weltspitze an; aber seit einiger Zeit hatte sich der Kleinbasler weitgehend aus dem Wettkampf-Domino zurückgezogen und war vor den Titelkämpfen nicht einmal mehr auf der Weltrangliste klassiert. Umso höher ist sein Sieg einzuschätzen, waren doch die meisten WeltmeisterInnen der letzten Jahre wieder angetreten; sie hatten aber keine Chance gegen Währen. Der Kleinbasler konnte am WM-Spielort Ettingen im entscheidenden Moment seine ganze Routine abrufen, behielt die Nerven und spielte auf konstant hohem Niveau.

Das erklärte Ziel von Domino Nordwestschweiz, dieses Jahr den Titel wieder in die Region zu holen – nach den WM-Siegen von Thomas Egeli (Oberwil) 2009, Alex Joss (Hochwald) 2007 und Marina Des­potovic (Allschwil) 2006 –, hat sich somit erfüllt. Auch fünf weitere NordwestschweizerInnen konn­ten sich in den Top 20 klassieren:

  • Großmeister Alex Klee (Basel, 7.),
  • Großmeisterin Angie Stich (Dor­nach, 13.),
  • Annegret Rentsch (Allschwil, 15.),
  • Jonas Hüllstrung (Allschwil, 16.)
  • und der WM-Dritte von 2005, Samson Rentsch (Allschwil, 17.).

Aus gesamtschweizerischer Sicht erscheint das Resultat in noch besserem Licht, konnte doch mit dem 2. Rang durch den Grenchner Marc Massaro gleich ein Schweizer Doppelsieg gefeiert werden.

Der im Vorfeld der WM als Topfavorit gehandelte Weltranglisten-Erste, der Internationale Meister Frank Lindemann aus Deutschland, seit bald zwanzig Jahren ununterbrochen in den ersten Zwanzig der Welt klassiert, konnte seinen Titelgewinn von 1998 nicht wiederholen, sondern belegte abge­schlagen den 58. Platz.
Alex Klee

»Trotzdem liess er es sich nicht nehmen, den WM-Pokal persönlich an Chris Währen zu übergeben – ein Zeichen, wie freundschaftlich man im Dominosport miteinander umgeht.«
Vogel Gryff

 

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