1. Maria-Theresa-Cup: Der Pokal geht an Claudia Haack!»Dezentrale Meisterschaften gut und schön, aber wenn man die anderen Domino-SpielerInnen auch mal live erleben möchte?« Rüdiger Neukamm schuf einen Anreiz, dessentwegen man auch längere Wegstrecken in Kauf nehmen könnte, in dem er einen Pokal stiftete. Aufgrund seines angeborenen Hörfehlers hatte er die Mutter-Theresa-Regel stets als Maria-Theresa-Regel interpretiert, weswegen er dem Pokal diesen Namen gab. Schwierig gestaltete sich die Besorgung: der ländliche Raum, den er bewohnt, hält nur Motive zwischen Fußball und Saufen, pardon, Kegeln bereit. Also hat der Pokal den leichten Schönheitsfehler, dass das FIDO-Emblem fehlt. 15 SpielerInnen folgten seiner Einladung nach Hochdonn, der weitest gereiste kam sogar aus der Schweiz. In drei Gruppen wurden zwei Runden mit dem Doppel-Fünfzehner auf Divisor Neun gespielt, womit dieses Spiel seine Wettkampf-Taufe erhielt. Claudia Haack setzte sich dabei überraschend wie souverän an die Spitze. Weltranglistenerster Hartmut Stein bildete das Schlusslicht. »Punkten ist nicht alles«, war sein knapper Kommentar. | |